Viele Menschen haben einen klaren Bilder-Mix im Kopf, wenn sie an Hypnose denken. Ein Pendel. Eine Bühne. Jemand, der die Kontrolle übernimmt. Diese Vorstellung hält viele davon ab, Hypnotherapie überhaupt in Betracht zu ziehen.
Die Realität sieht anders aus. Ruhiger, einfacher, alltäglicher.
In den meisten Fällen ist das Vorgespräch länger als die eigentliche Hypnose. Sie sind die ganze Zeit bei sich. Sie wissen, wo Sie sind. Sie hören, was gesagt wird. Und Sie entscheiden mit, was passiert.
Dieser Beitrag beschreibt Schritt für Schritt, wie eine Hypnosesitzung in meiner Praxis in St. Gallen abläuft. Was vor der ersten Sitzung passiert, wie eine typische Hypnose verläuft, was Sie dabei wahrnehmen, und was nach der Sitzung folgt.
Was passiert vor der ersten Hypnosesitzung?
Vor jeder ersten Sitzung steht ein Vorgespräch. Es dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten und ist unverbindlich. Wir klären gemeinsam Ihr Anliegen, was Sie sich von der Hypnose erhoffen, und ob die Methodik für Ihr Thema überhaupt geeignet ist.
Im Vorgespräch erkläre ich Ihnen, wie ich arbeite, welche Methodik der OMNI-Hypnotherapie zugrunde liegt, und was Sie sich von einer Sitzung realistisch erwarten können. Sie können in Ruhe Fragen stellen. Auch Fragen, die Ihnen banal vorkommen.
Ich bin dabei ehrlich. Hypnotherapie ist ein wirksames Hilfsmittel, aber kein Sofort-Wunder. Manche Anliegen brauchen wenige Sitzungen, andere mehr. Manche Themen sind in der medizinischen Hand besser aufgehoben als bei mir. Das sage ich offen, bevor wir starten.
Vor der eigentlichen Sitzung selbst gibt es nur wenige praktische Hinweise. Schlafen Sie ausreichend. Vermeiden Sie grössere Mengen Kaffee unmittelbar vorher. Tragen Sie bequeme Kleidung. Nehmen Sie sich nach der Sitzung etwas Zeit, bevor Sie zurück in einen vollen Tag gehen.